1. Ein Tag an der Seite der sozialen Betreuung ...

    8:00 Uhr - Frühstücksgruppe im "Cafe Hesekiel"
    Eine kleine feste Gruppe trifft sich montags bis freitags zum gemütlichen Frühstück. Unter Anleitung und Beaufsichtigung hat jeder teilnehmende Bewohner die Möglichkeit, sein Frühstück selbst zusammenzustellen und zuzubereiten. Jeder Bewohner hat ausreichend Zeit, die Nahrung aufzunehmen, damit alle Sinne angeregt werden.

    9:15 Uhr - Zeitungsschau auf allen Wohnbereichen
    Etwas vorgelesen zu bekommen, ist eine schöne Art von Zuwendung. Unsere Einrichtung ist keine Insel, wir geben unseren Bewohnern die Möglichkeit, am öffentlichen Leben in unserer Heimatstadt teilzunehmen. Jeden Tag gibt es dazu die neuesten Informationen aus der Magdeburger Volksstimme. Die Bewohner erhalten Informationen zum Tages- und Weltgeschehen, denn häufig können sie sich diese nicht mehr selbst verschaffen.

    10:00 Uhr - Einzeltherapie
    Immobile Bewohner und Bewohner mit krankheitsbedingten Störungen der motorischen + psychosozialen Funktionen werden durch die Ergotherapeutin gefördert. Einsatz finden Methoden zur Verbesserung der Wahrnehmung und Kommunikation, zur Verbesserung und Erhalt der der Selbstversorgung, Beweglichkeit, Mobilität und Fortbewegung und zur Verbesserung der eigenen aktiven Tagesstrukturierung.

    10:15 Uhr - Kleingruppenangebote durch Begleitdienstassistenten auf den Wohnbereichen
    Die Betreuungsangebote durch unsere Assistenten finden täglich statt. Die Begleitdienstassistenten gehen spazieren, lesen vor, gestalten und spielen in Kleingruppen. Jahreszeitliche Angebote fördern die Erinnerungspflege.

    10:30 Uhr - Einzelbetreuungsangebote
    Für Bewohner, die aufgrund kognitiver Defizite und Einschränkungen in der Mobilität nicht mehr an Gruppenangeboten teilnehmen können, bieten die Mitarbeiter des Begleitenden Dienstes spezielle Angebote an

    11:00 Uhr - 10-Minuten-Aktivierung durch Begleitdienstassistenten
    Vor dem Mittagessen finden sich die Bewohner und Mitarbeiter zum kurzweiligen Angebot zusammen. Auch die "Zwischenzeiten" werden somit sinnvoll- und freudvoll genutzt.

    14:00 Uhr - Spaziergänge und Ausflüge in die nähere/ weitere Umgebung

    Auch die nähere Umgebung wird erkundet. Wir begleiten die Bewohner bei Spaziergängen, Ausflügen und Einkäufen. Individuelle Wünsche werden berücksichtigt.

    15:15 Uhr
    In unserer Einrichtung gibt es verschiedene "Offene Angebote", z. B. die Literaturgruppe, den Kreativtreff oder die Bingorunde. In kleinen Gruppen gehen wir auf biografische Hintergründe + Interessen unserer Bewohner ein. Auch die Angehörigen nutzen diese Gruppen oft.

    16:00 Uhr - "Backgruppe"
    Auch am Nachmittag gibt es noch Angebote auf den Wohnbereichen. Immer Donnerstags trifft sich die "Backgruppe"

    19:00 Uhr
    Der Tag neigt sich dem Ende entgegen. Aber warum schlafen gehen? Auch "besondere" Angebote gestalten wir regelmäßig, der Jahreszeit entsprechend. So war z. B. unser "Sommernachtstraum" zum Sommeranfang eine gelungene Abwechslung. Mit romantischer Gitarrenmusik, einer Feuershow und lecker selbstgemachter Holunderblütenbowle starteten wir in den diesjährigen Sommer. Das Früchtebuffet, die Sommerblumenwiese und die Traumgeschichten weckten so manche Erinnerung an vergangene, laue Sommerabende.


    So geht ein ganz "normaler" Tag zu Ende. Jeder unserer Mitarbeiter im Begleitenden Dienst ist bestrebt, unseren Bewohnern das Wohlfühlen in unserem Haus "Peter Zincke" zu ermöglichen. Und wir haben noch viele neue schöne Ideen schon in Planung.
  2. Wir sind doch alle nicht von gestern!

    Nicht nur das gesprochene Wort hat eine große Bedeutung für unsere Bewohner. Mit dem Alter gewinnt auch das geschriebene Wort, schwarz auf weiß oder auch schwarz auf bunt mehr und mehr an Bedeutung. Sei es die ganz persönliche Korrespondenz oder auch die aktuelle Tagespresse, um informiert zu sein was in der Welt passiert. Mit dem Leben im Heim hört das Interesse an der Umwelt doch nicht auf und auch die Zeit bleibt hier nicht stehen. Das Leben geht ganz normal weiter mit allen Höhen und Tiefen. Auch vor moderner Technik macht der ein oder andere Senior nicht halt. So prüft und erstellt Hr. Hans Joachim König, (Bewohner des WB 4) seine eigene Korrespondenz an seinem Laptop. Fr. Christa Hadrath, (Bewohnerin des WB 1 und Mitglied des Bewohnerbeirates), studiert hingegen ganz klassisch täglich die regionale Zeitung und tauscht sich dann mit anderen Bewohnern und dem Personal über das aktuelle Geschehen aus. Wir bleiben auf aktuellem Kurs egal was auch passiert! Die Bewohner des Haus Budenberg.