Demenz

Demenz

Beim Krankheitsbild Demenz handelt es sich um ein Defizit der kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Es ist ein Oberbegriff für rund 50 Krankheiten. Die häufigste Form der Demenz ist Alzheimer.

Heideweg

Alltag mit Demenz

Menschen mit einer Demenzerkrankung haben zunehmend Probleme, den Alltag alleine zu bewältigen. Betroffen sind vor allem das Kurzzeitgedächtnis und das Denkvermögen. Aber auch die Sprachfähigkeit ist bei vielen Demenzerkrankten eingeschränkt, d. h. im Gespräch fehlen ihnen oft die richtigen Namen oder Begriffe. Zu Beginn der Demenzerkrankung erlebt der Betroffene diese Defizite oft sehr genau und vermeidet dann bewusst Gesprächssituationen.

Im fortgeschrittenen Stadium der Demenz kommen oft motorische Störungen und Veränderungen der Persönlichkeit hinzu. Einige Demenzkranke entwickeln ein regelrecht aggressives Verhalten, auch wenn sie vor der Erkrankung immer ruhig und ausgeglichen waren. Andere erkennen ihre nächsten Verwandten oft nicht mehr und stellen vielleicht nur noch eine vage familiäre Ähnlichkeit fest – in diesem Zusammenhang werden die eigenen Kinder mitunter als „Mutter“ oder „Vater“ angeredet.

Dies ist für die Angehörigen oft nicht leicht. Die geistigen Veränderungen eines Familienangehörigen sind für die meisten Menschen schwerer zu verkraften als der Verlust physischer Fähigkeiten.

 

Gute Pflege und Betreuung speziell für Demenzerkrankte

Aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung ist auch der Anteil der Demenzkranken in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen und nimmt noch weiter zu. In den Einrichtungen der Wohnen und Pflegen Magdeburg gGmbH haben wir uns mit diesem Krankheitsbild seit Jahren intensiv auseinander gesetzt. In einigen Häusern – wie z. B. im Haus Heideweg und Haus Lerchenwuhne – gibt es besondere Wohnbereiche für Demenzkranke, auf denen z. T. auch Haustiere gehalten werden.

In den anderen Pflegeheimen gibt es die integrierte Betreuung von Demenzkranken und nicht an Demenz erkrankten Bewohnern. Hier unterstützen sich die älteren Menschen auch untereinander. Oft kann es eine Hilfe sein, sich an dem Verhalten anderer zu orientieren. Weiß jemand beispielsweise nicht mehr, wie das Essbesteck benutzt wird, kann er es sich bei anderen abschauen.

Das Pflege- und Betreuungspersonal unserer Häuser wird regelmäßig zum Umgang mit Demenzkranken geschult und in jeder Einrichtung arbeiten speziell ausgebildete gerontopsychiatrische Fachkräfte. Diese können bei Bedarf auch die Angehörigen der Demenzkranken individuell beraten.

Speziell ausgebildete zusätzliche Betreuungskräfte kümmern sich ausschließlich um die Belange der Bewohner, deren Alltagskompetenz eingeschränkt ist. Sie werden über die Pflegekasse finanziert – nach Feststellung des erhöhten Betreuungsbedarfs der Bewohner. Egal, ob der demenzkranke Bewohner in einem speziellen Demenzbereich oder in einem gemischten Wohnbereich versorgt wird: Bei uns ist er immer in guten Händen und wird fachlich korrekt und einfühlsam betreut.

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